Medienkonzept

Medienkonzept

Medienkonzept Grundschule am Wasserquell, Oldenburg in Holstein

Stand März 2026

1. Grundgedanken

Die Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder ist heute in hohem Maße von digitalen Medien geprägt, sowohl im sozialen Miteinander, als auch im spielerischen und schulischen Lernen. Aufgabe der Grundschule ist es daher, den Schülerinnen und Schülern einen altersangemessenen, verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit digitalen Medien zu ermöglichen.

Digitale Medien verstehen wir dabei nicht als Selbstzweck, sondern als ergänzende Werkzeuge, die Lernprozesse unterstützen, individualisieren und bereichern sollen.

2. Pädagogischer Ausblick

Das Lernen an der Grundschule am Wasserquell ist für die knapp 310 Schülerinnen und Schüler geprägt von abwechslungsreichen Methoden und kindorientierten didaktischen Konzepten, die unterschiedliche Lerntypen ansprechen und somit verschiedene Zugänge zu Lerninhalten ermöglichen.

Digitale Medien werden gezielt eingesetzt, um Motivation zu fördern, Lernstände zu erfassen, Differenzierung zu ermöglichen und Medienkompetenz schrittweise aufzubauen. Dabei achten wir auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen analogen und digitalen Lernformen, sowie auf eine altersgerechte Begleitung der Kinder.

3. Bestandsbeschreibung

  • In jedem Klassenraum steht ein Smartboard zur Verfügung.
  • Jede Lehrkraft arbeitet mit einem Dienst-Laptop.
  • Zusätzliche digitale Arbeitsplätze befinden sich im Kopierraum und im Lehrkräftezimmer.
  • Rund 35 iPads werden flexibel im Unterricht eingesetzt.
  • Das schulische WLAN ist im gesamten Gebäude verfügbar.

Damit ist eine regelmäßige und flexible Integration digitaler Medien in den Unterricht gewährleistet.

4. Nutzung digitaler Medien im Schulalltag

Digitale Medien werden im Unterricht vielseitig eingesetzt – zur Einführung neuer Inhalte, zur Übung und Vertiefung, sowie zur individuellen Förderung.

Zum Einsatz kommen unter anderem digitale Lernplattformen, interaktive Übungen, digitale Lese- und Hörtexte, sowie altersentsprechende Recherchemöglichkeiten.

5. Diagnostik und Lernstandserhebung

  • Schuleingangsdiagnostik in Klasse 1
  • MOBAK in Klasse 3
  • Durchführung der VERA-Vergleichsarbeiten

Die Ergebnisse dienen der gezielten Planung von Fördermaßnahmen und der Weiterentwicklung des Unterrichtes.

6. Aufbau von Medienkompetenz

  • Digitale Medien sicher und verantwortungsvoll nutzen
  • Informationen recherchieren und einordnen
  • Regeln des Datenschutzes beachten

7. Fortbildung und Professionalisierung der Lehrkräfte

Die kontinuierliche Fortbildung des Kollegiums ist ein wesentlicher Bestandteil der Schulentwicklung. Die Lehrkräfte nehmen an internen Fortbildungen zur digitalen Bildung teil.
Hierzu zählt unter anderem die Fortbildung zur Nutzung der KI-basierten Plattform „Telli“.

Neue digitale Entwicklungen werden gemeinsam erprobt, reflektiert und pädagogisch eingeordnet.

8. Schulentwicklung und Evaluation

Die Weiterentwicklung der digitalen Bildung ist Bestandteil des Schulentwicklungsprozesses. Die technische Ausstattung und der pädagogische Einsatz digitaler Medien werden regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.